Tag-Archiv für 'guck-mal-da!'

Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde Pinneberg

Hier der neue blog zur solidarität mit der jüdischen gemeinde pinneberg

Anschläge und Drohungen gegen die Jüdische Gemeinde Pinneberg sind leider kein neues Phänomen. Neu ist hingegen, dass die Bedrohung nicht mehr nur von Neonazis, sondern auch von Islamisten ausgeht. Den Hass des Pinneberger Konvertiten hatte die jüdische Gemeinde durch Wolfgang Seiberts öffentliche Kritik an einem Auftritt des Rappers und islamistischen Predigers Deso Dogg aka Abu Malik in der Pinneberger Al Sunna Moschee auf sich gezogen. Als Reaktion auf die Kritik an Maliks auf Vernichtung zielende jihadistischer Agitation erschien auf der Website Islamic Hacker Union ein durchgestrichenes Foto Wolfgang Seiberts mit dem Kommentar: „pass auf das Allah dich nicht schon im diesseits straft mit dem Tod das ist keine drohung von mir sondern von Allah dem ALLMÄCHTIGEN“. Vervollständigt wurde die Drohung durch ein Video eines Gebäudeeinsturzes auf eine Hochzeitsgesellschaft und die Beschimpfung „dreckiger Jude“. Auch die Hamburger Imamin Halima Krausen, welche sich ebenfalls kritisch zu dem Auftritt des Rappers äußerte, wurde mit den Worten „Gott möge sie rechtleiten oder zerfetzen“ angegriffen.

Paul Kalkbrenner – wie gruselig

Vielleicht ‚n Knicklicht umgehängt, einen vernünftigen Anzug und natürlich sich anständig benehmen. Und das ohne Gage – also mehr kann man sich doch nicht verkaufen – oder?

Ohne Worte…

Frau in der Uni

Wie es ist sich als Frau durch den akademischen Alltag zu schlagen ist hier sehr schön beschrieben: What is it like to be a woman in philosophy?

I was having a conversation with a fellow (male) undergraduate student who I had helped, on a number of occassions, with papers, studying for tests, etc. He complained that getting into graduate school would be very difficult for him, but I would get in “just for being a girl.” There were two of our professors present. One laughed, the other nodded. He got into graduate school. I did not.

so fühle ich mich grad…

naja, irgendwie nicht nur gerade, sondern schon seit 1,5 Jahren…

mehr lustige comics übers promovieren giibt’s bei PHD-Comics

Regen

Eigentlich hatte ich ein anderes Regen-Lied von Funny van Dannen gesucht (das die Lassie Singers auch mal gecovert hatten), hab’s aber nicht gefunden, nur das hier:

Ab morgen soll’s ja tatsächlich mit dem Regen mal ein Ende haben…

pop:sch

Das hier hat mir gerade den verregneten Montag-Morgen versüßt:

Die Band pop:sch aus Wien versteht sich als queer und bastelt gerade an einem Album – ich hoffe, die geben dann auch Konzerte – ich würd‘ da sofort hingehen…

gefunden bei Mädchenblog

Fuck Polyamory?

In der aktuellen konkret schreibt Iris Dankemeyer über Polyamorie, was heißt schreibt, sie kotzt sich über Polyamorie aus, und es ist echt peinlich sowas in einer linken Zeitung zu lesen. Man muss nicht alles toll finden was Polyamorie betrifft und man muss es schon gar nicht selbst leben, aber einen emanzipativen Ansatz so leichtfertig in die Ecke zu stellen ist einfach nur peinlich!

Schroedter und Vetter wenden das immerhin noch politisch – Liebe steht im „Zentrum machtpolitischer Interessen“ und bilde „zwischen den gesellschaftlichen Ensembles von Sexualität, Freundschaft, Solidarität und Glauben ein Dispositiv“. Diese „Normativität“ ist das Böse, zu dem „das Subversive als produktives Element“ den entsprechenden Gegenpart bildet. Die Werte der Polyamory seien von Solidarität durchzogen, so daß „eine Aufrechnung, wie sie die Tauschwertlogik impliziert, völlig ausgeschlossen“ sei. Die „Integrität“ von Polyamory stehe der „Marktradikalität“ diametral entgegen. Hier formiert sich Widerstand „gegenüber dem Leistungsdruck des herrschenden Alltags“, geeignet, „den Schein der Warenwelt zu entzaubern“. Make Polyamory Not Capitalism.

Mir kommt es fast so vor, als ob sie den Polyamorie-Band von theorie.org absichtlich falsch gelesen hat, nur um einen Negativ-Text schreiben zu können.
Dazu auch eine Diskussion im Mädchenblog

Flaschenöffner

Ihr kennt diese Situation sicher: Eine Flasche Wein soll geöffnet werden, es ist jedoch kein geeignetes Gerät zur Hand. Je nach Grad der Abhängigkeit oder Trunkenheitszustand lässt man die Flasche ungeöffnet oder:

A Lady Made That

„watch me while i contribute these rhymes to your face.“
Das ist echt gut:

oder das:
„for the full answer to that, read my master’s thesis“

oder das:
„It’s a rape whistle, without the ‚e‘.“