Archiv der Kategorie 'What`s your gender?'

Frauen im Film – der Bechdel-Test

Anita Sarkeesian von Feminist Frequency hat einen kurzen Film zum „Bechdel-Test” gemacht. Dies ist ein Test, mit dem die aktive Präsenz von Frauen und die Komplexität ihrer Charaktere in Filmen erfasst werden kann. 1985 „erfand” ihn Alison Bechdel, Zeichnerin des Comics Dykes to Watch Out For. In dem Comic erklärte ein Charakter, sie schaue nur Filme, die die folgenden drei Kriterien erfüllen:

1. mindestens zwei Frauen kommen in dem Film vor
2.sie reden auch miteinander
3. über ein anderes Thema als einen Mann

aber seht selbst:

via…

So und für die nächsten Wochen ist hier Funkstille – Kratzbürste macht Ferien…

Lady Gaga again and again

Auf dem Genderblog gab es ja den Aufruf zu einer Analyse des Lady Gaga Songs „Telephone“. Und so ist ein interessanter Text von Katrin Horn entstanden:

Das Video ist so sehr ein Teil von MTV, wie es ein Protest gegen den Niedergang des Musiksenders und der Kunst des Musikvideos ist. Außerdem ist „Telephone“ ebenso sexy und aufreizend wie es eine Karikatur der Sexualisierung des weiblichen Körpers im Pop-Geschäft, aber nicht nur dort, ist. Dadurch verkauft Lady Gaga sich, ihre Videos und ihre Musik erfolgreich in eben jenem Business, das sie gleichzeitig unterwandert, kritisiert und in Frage stellt. Und eben in dieser Doppeldeutigkeit, so meine These, liegt der Schlüssel zu ihrem Erfolg.

den gesamten Text gibt´s beim Genderblog

Lady Gaga again

WOW!!!!
„I told you she didn‘t have a dick.“

In der Spex gibt´s einen Artikel dazu und hier auch eine kurze Analyse

via

happy Frauentag

Zur Geschichte des Frauentags: Frauen-Akademie des Renner-Instituts

Spannend: GenderCamp

Das GenderCamp findet vom 7. bis 9. Mai 2010 im ABC Bildungs- und Tagungszentrum in Hüll (bei Hamburg). À la BarCamp/Open Space/Unkonferenz geht es beim GenderCamp um Themen aus den Bereichen, Schnittmengen und Zwischenräumen von Gender/Queer/Feminismus und Internet/Netzkultur, und hier vor allem die Frage nach queer-feministischer Handlungsfähigkeit und Praktiken im Internet.

Oh, da würde ich ja gerne hinfahren….

„Ihr durchtriebenen, miesen F*****!“

Wie geht man mit so einem Hass um? Wie gehe ich als Privatperson damit um, wie gehen wir als Blogbetreiber_innen damit um? Ist es überhaupt sinnvoll, Beiträge wie „Frauen sind wie Hündinnen – die lassen sich nämlich auch mal gern von hinten ficken“ kommentarlos zu löschen? Wäre es nicht vielleicht doch sinnvoller, offensiver damit umzugehen? Was ist die richtige Art, so etwas zu begegnen? Wie reagieren andere Blogs oder Feminist_innen, die in der Öffentlichkeit stehen, darauf? Gibt es ihn überhaupt, den einen richtigen Weg?

In ihrem Beitrag schreibt Anna Berg von der Mädchenmanschaft über den Umgang mit sexistischen Kommentaren im Internet. Interessant an den Kommentaren zu diesem Text ist, dass sofort wieder die Klischees von den männerhassenden Feminist_innen, die ja auch nicht viel besser seien, herausgeholt werden.
Aber es gibt auch einige gute Vorschläge zum Umgang mit dieser Problematik.

Bloggende Nicht-Männer

Ich habe gerade noch mal diesen Artikel bei der Mädchenmannschaft gefunden.

Statt uns gegenseitig die Abkotz-Tüten zu reichen, überlegte ich, warum eigentlich konfrontieren wir die selbsternannten Alpha-Blogger nicht mit unserer Kritik und zeigen Präsenz in der Diskussion: Hey, wir sind auch noch da! Philip Banse, der seine Interviewserie ausschließlich mit meinungsmachenden Männern besetzt hat, muss vielleicht einfach sehr deutlich darauf hingewiesen werden, dass auch Bloggerinnen Meinungen haben und machen.

Insbesondere einige Kommentare sind so dämlich und zeigen genau das, was in dem Artikel zuvor kritisiert wurde.

Frau Liebe ist Bloggerin 2009

Die Mädchenmannschaft hatte dazu aufgerufen, die Bloggerin des Jahres 2009 zu wählen. Letzte Woche wurde nun die Gewinnerin verkündet, es ist die reizende Frau Liebe geworden. Und kaum wurde dies öffentlich gemacht, entbrannte in den Kommentaren eine seltsam anmutende Diskussion um Hausfrauen, Blogs, Stereotype und Relevanz.

Da kann man sich schon wundern in welchen Klischees und starren Schubladen manche denken, die sich jedoch für wahnsinnig feministisch halten.
Ich finde das Frau Liebe Blog sehr schön, insbesondere das ganze Selbstgemachte. Sie hat ziemlich tolle Ideen und liefert mir viele Anregungen um meine zwei Kinder zu beschäftigen…

Die Zweitplatzierte ist Anne Roth mit ihrem Blog annalist.noblogs.org und denn dritten Platz teilen sich das Mädchenblog und Frl. Zucker.

„100 Aufgaben, die Mädchen wirklich begeistern“

Das Verlagshaus Pons setzt auf alte Stereotype und gibt nun Schulhefte mit Aufgaben nur für „Mädchen“ und Aufgaben nur für „Jungen“ heraus.

Das liest sich dann so:

Die Drillings-Meerjungfrauen Nele, Mia und Lara wollen sich genau den gleichen Haarreif und Flossenstrumpfhosen kaufen – wie viele Dinge kaufen sie insgesamt? Prinzessin Rosarot hat 45 Glitzersteine in ihrem Säckchen – wie viele Steinchen hat sie verschenkt, wenn sie nur noch 15 übrig hat?

Mehr Beispiele gibts in der Taz.

Uhhaah, bin ich froh, dass ich nicht mehr zur Schule muss und mir selbst aussuchen kann, was ich lese.

Fuck You!

Habe eben hier dieses süße Video zum Lily Allen-Song Fuck You gefunden. Die Lyrics dazu gibt es auch hier bei KopfundHerz.