Archiv für August 2010

pop:sch

Das hier hat mir gerade den verregneten Montag-Morgen versüßt:

Die Band pop:sch aus Wien versteht sich als queer und bastelt gerade an einem Album – ich hoffe, die geben dann auch Konzerte – ich würd‘ da sofort hingehen…

gefunden bei Mädchenblog

Fuck Polyamory?

In der aktuellen konkret schreibt Iris Dankemeyer über Polyamorie, was heißt schreibt, sie kotzt sich über Polyamorie aus, und es ist echt peinlich sowas in einer linken Zeitung zu lesen. Man muss nicht alles toll finden was Polyamorie betrifft und man muss es schon gar nicht selbst leben, aber einen emanzipativen Ansatz so leichtfertig in die Ecke zu stellen ist einfach nur peinlich!

Schroedter und Vetter wenden das immerhin noch politisch – Liebe steht im „Zentrum machtpolitischer Interessen“ und bilde „zwischen den gesellschaftlichen Ensembles von Sexualität, Freundschaft, Solidarität und Glauben ein Dispositiv“. Diese „Normativität“ ist das Böse, zu dem „das Subversive als produktives Element“ den entsprechenden Gegenpart bildet. Die Werte der Polyamory seien von Solidarität durchzogen, so daß „eine Aufrechnung, wie sie die Tauschwertlogik impliziert, völlig ausgeschlossen“ sei. Die „Integrität“ von Polyamory stehe der „Marktradikalität“ diametral entgegen. Hier formiert sich Widerstand „gegenüber dem Leistungsdruck des herrschenden Alltags“, geeignet, „den Schein der Warenwelt zu entzaubern“. Make Polyamory Not Capitalism.

Mir kommt es fast so vor, als ob sie den Polyamorie-Band von theorie.org absichtlich falsch gelesen hat, nur um einen Negativ-Text schreiben zu können.
Dazu auch eine Diskussion im Mädchenblog

Flaschenöffner

Ihr kennt diese Situation sicher: Eine Flasche Wein soll geöffnet werden, es ist jedoch kein geeignetes Gerät zur Hand. Je nach Grad der Abhängigkeit oder Trunkenheitszustand lässt man die Flasche ungeöffnet oder: