Archiv für Juni 2009

Deutschlands Fahnen

Hier im Wedding gleich bei uns um die Ecke habe ich neulich diese ätzende Entdeckung gemacht:

Das Vögelchen würde ich erst einmal als Reichsadler identifizieren und schwarz/weiß hat wohl auch was mit Deutschem Reich zu tun. Kennt sich da jemand besser aus? Und wer kommt mit die Dinger runterreißen?

Die hier hängt zwei Gärten weiter:

Und finden könnt ihr das Ganze hier:

Goldjunge

Ich glaube, ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt: die schönsten Kaugummiautomaten in ganz Berlin zu finden. Hier ist ein besonders schönes Exemplar:

Da überlege ich auch ernsthaft meinen nickname in Goldjunge zu verwandeln und den Automaten als mein avatar zu setzen – ich bin begeistert.

Das Ganze – wenn ich noch mehr solcher Exemplare finde – könnte nun auch auf eine Analyse der Kaugummiautomaten-Szene hinauslaufen (ihr könnt gespannt sein). Mein kulturanalytisches Gespür springt da sofort an.

Das läuft jetzt unter dem Arbeitstitel „Kaugummiautomaten-Soziotope: Topographie einer Automatengattung“. Ihr seid auch gern dazu eingeladen weiteres empirisches Material hier abzuliefern…

Plan B

In Großbritanien gibt es die „Pille danach“ schon seit einigen Jahren problemlos zu kaufen. Neu ist, dass dafür jetzt auch im Fernsehen geworben wird:

Während in Deutschland immer noch der Umweg über eine Ärztin notwendig ist, um sich ein Rezept zu besorgen, kann man mittlerweile sogar in den USA die „Pille danach“ rezeptfrei in der Apotheke kaufen.

Powerarmbänder

Wer schon immer mal wissen wollte, wo ich immer meine coolen Powerarmbänder herbekomme:

Hier kauft übrigens auch der legendäre g-heaz 65 – kann man also nicht viel falsch machen.

Mädchen zeichnen Mangas für Mädchen…

Wie wahrscheinlich die allerwenigsten von euch wissen, schreibe ich gerade eine Dissertation über (ganz verkürzt gesagt) Geschlechtskonstruktionen im Visual Kei. Dabei bin ich vor kurzem auf ein erstaunliches Phänomen gestoßen:

In der Manga-Welt – für dich ich mich bisher so gar nicht begeistern konnte – gibt es Comics, die sich ausschließlich um das Liebes- und Sexualleben männlicher homosexueller Protagonisten dreht. Das Genre nennt sich Boy`s Love oder Shônen Ai (jap. Jungenliebe) und gehört zu den beliebtesten im Manga-Bereich. Shônen Ai-Mangas werden fast ausschließlich von Frauen für Frauen kreiert und lehnen sich in optischer Weise stark an das Bishônen genannte Männerideal der Mangas für Mädchen an.

Das Genre hat sich in den 1970er Jahren unter einer Gruppe revolutionärer Bilderzählerinnen herausgebildet, der Gruppe der 48er. So wird eine Reihe von weiblichen Mangaka genannt, die die Männer endgültig aus dem Shôjo-Manga vertrieben hat und die durch neue Bildideen, angelehnt an den Jugendstil, und durch das Einbringen von Science-Fiction- und Fantasy-Elementen die Bandbreite des Mädchencomics in Japan erweitert hat. Neben den Shônen Ai-Mangas gibt es noch die Subkategorie Yaoi. Hier wird dann von der ewig gleichen Story: Jungs verlieben und küssen sich in Internat oder Schule, abgewichen und es geht richtig zur Sache. Mittlerweile gibt es das Ganze auch als Yuri-Manga mit lesbischen weiblichen Protagonistinnen, und ist vor allem an ein männliches Publikum gerichtet.

Und weil das alles so ein wichtiges hochaktuelles Thema ist, ist auch gleich die Jungle World auf den fahrenden Zug gesprungen: http://jungle-world.com/artikel/2009/23/35211.html

Dein erster Eintrag

Hallo und herzlich willkommen auf blogsport.de. Dies ist Dein erster Eintrag in Deinem neuen Weblog. Bearbeite ihn oder lösche ihn einfach! Und natürlich viel Spaß beim Bloggen!